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Familienzenturm Marienmünster

Grundlagen

Auftrag der Kindertageseinrichtung per Gesetz

Das Recht des Kindes auf Bildung und Förderung ist gesetzlich klar geregelt. Für die Kindertageseinrichtung regelt das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII in §§ 22,22a) die Aufgaben und Ziele. Im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) wird vor allem der Bildungsauftrag der Einrichtung konkretisiert.

KiBiz §13(2)
Die Bildungs- und Erziehungsarbeit zielt darauf ab, das Kind unter Beachtung der in Artikel 7 der Landesverfassung des Landes Nordrhein-Westfalen genannten Grundsätze in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, es zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz zu befähigen, seine interkulturelle Kompetenz zu stärken, die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen und die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen.

Kinderrechte

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 ist Leitgedanke für die Gestaltung der Bildungsförderung in NRW. Sie entspricht dem Grundgedanken des Art. 6 der Landesverfassung. Wertschätzung, Respekt und Achtung und ein daraus erwachsender gleichberechtigter Umgang sind Voraussetzungen für ein soziales und demokratisches Miteinander. Zudem erfordert die UN-Konvention „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen“ aus 2006 ein neues Denken beim Zusammenleben und –lernen von Kindern mit und ohne Behinderung.

(Quelle: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW)

Integration / Inklusion

Bildung und Erziehung in Schule und Kindertageseinrichtung soll Kinder in ihren jeweils individuellen Bedürfnissen und Stärken nicht ausgrenzen sondern einschließen. Inklusive Erziehung fördert Toleranz und das Verständnis füreinander und wird dadurch zur Bereicherung für alle.

Inklusive Pädagogik bezieht sich sowohl auf strukturelle Rahmenbedingungen, die eine Teilhabe an Erziehung und Bildung ermöglichen, als auch auf die Haltung der Erzieherin. Um eine erfolgreiche Integration leisten zu können, sind gute personelle Bedingungen sehr wichtig. So kann man den entsprechenden Kindern eine auf sie zugeschnittene Förderung zukommen lassen.

Das Konzept hierzu wird mit dem Team und den betroffenen Erziehungsberechtigten erarbeitet, umgesetzt, dokumentiert und evaluiert. 3 Die räumlichen Bedingungen in unserer Einrichtung bieten gute Voraussetzungen für eine inklusive Erziehung. Die Kinder haben die Möglichkeit sich zurückzuziehen und auch gemeinsam als Gruppe aktiv zu werden. Somit ist die Förderung einzelner Kinder bzw. in Kleingruppen gewährleistet. Eine zusätzliche Fachkraft kommt nach der Antragstellung als Integrationskraft hinzu, um den behinderungsbedingten Mehraufwand leisten zu können.

Die Mitarbeit der Eltern als gleichberechtigte Erziehungspartner ist uns wichtig. Die Zusammenarbeit mit ihnen wird von uns unterstützt, über Ergebnisse tauscht man sich aus.

 

 

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