Stadt Marienmünster (Druckversion)

Bacherkundung

Tiere unter der Lupe
Mit kleinen Gefäßen und Sieben ausgestattet, ging es für die Mädchen und Jungen des Familienzentrums Marienmünster gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern  in den Kollerbecker Niesebach, um den Lebensraum der Tiere dort unter die Lupe zu nehmen.
Eigentlich sollte die Veransaltung der Kindergärten Vörden und Kollerbeck im Vördener Schlosspark durchgeführt werden, doch der trockene Sommer und das somit fehlende Wasser  ließ dort keine Bacherkundung zu.
So erforschten die Kinder die Qualität der Niese. Unter Anleitung von Melanie Hecker (»Comnatura«) drehten die Mädchen und Jungen die Steine im Bachlauf um, schauten unter die Blätter am Ufer und sammelten so kleine Tiere, um die Wasserqualität zu bestimmen. Es fanden sich zahlreiche Tiere wie Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Zuckmücken und auch Egel. Sogar ein kleiner Wasserskorpion wurde entdeckt. Manche Tiere, die sich normalerweise in Teichen aufhalten, wurden ebenfalls gefunden.
Nach einer ausgiebigen Inspektion brachten die Teilnehmer alle Lebewesen wieder in das kühle Nass. Anschließend füllten die Kinder mit Hilfe der Erwachsenen ein Forscherberichtsheft aus. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein mit Heißwürstchen im Brötchen am Kollerbecker Kindergarten.

Raus in den Schnee und aufs Eis

Eingepackt im Schneeanzug und mit dem Schlitten geht es los in den Schnee auf den Streuobstwiesen im Düsternsiek. Auf halber HÖhe probieren wir aus, wie die Eisbahn beschaffen ist. Danach trauen wir uns immer wieder etwas höher hinauf.

Es macht riesigen Spaß, mit dem Schlitten oder Poporutscher den Hang hinunter zu sausen.

Mit roten Nasen und roten Wangen ging es dann nach 1 1/2 Stunden zurück zum Kindergarten.
Es war ein tolles Erlebnis!

Im Schnee
Im Schnee

Eindrücke von unserem Kindergarten

Licht für unser Forscherhaus

Bei der Erziehung zu einer umweltbewussten Lebensweise und dem sparsamen Umgang mit Energie setzt der Kindergarten Kollerbeck auf eine kreative Herangehensweise. Die Kinder können jetzt mit einem Fahrrad eigenen Strom für ihr Forscherhaus erzeugen. Im Frühjahr haben wir gemeinsam mit den Kindern ein kleines Forscherhaus eingerichtet. Hier stehen den Kindern alle Materialien, die man für das Forschen und Experimentieren in der Natur benötigt, zur Verfügung. Es kann mit und auch ohne besondere Anleitung geforscht werden.

Dabei bemerkten die Kinder, dass durch das kleine Fenster nicht genügend Licht scheint, um unter guten Bedingungen zu arbeiten. Mit den Kindern haben wir uns zusammengesetzt und beraten, wie wir die Situation verbessern könnten. Wie bekommen wir Licht in das Haus? Schnell war klar, dass eine Lampe her musste, aber wie soll sie leuchten, wenn es keine Stromleitung zum Forscherhaus gibt? Offenes Feuer oder Kerzen waren zu gefährlich und Taschenlampen leuchten nur einen kleinen Platz aus. Aber irgendwie mussten wir an Strom kommen.

Wie bringt man Lampen zum Leuchten ohne Steckdose oder Kabel? Es müsste doch auch andere Möglichkeiten geben, Strom zu erzeugen, z.B. Strom aus Wind, Strom aus Wasser, Strom aus Sonnenlicht. Wir haben hin und her überlegt, bis uns der Gedanke kam, dass bei einem Fahrrad durch die Bewegung des Tretens elektrische Energie entsteht. Beim Treten erzeugen die Füße eine Drehbewegung der Pedale. Diese Drehbewegung wird durch Zahnräder und Kette auf den Reifen übertragen. Der Reifen läuft am Dynamorädchen vorbei. Die Drehung des Dynamos treibt einen kleinen Generator an. Dieser wandelt Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Der Strom bringt die Lampe zum Leuchten.

Mit Hilfe einiger Väter wurde unser Plan umgesetzt. Ein Vater hat ein Kinderfahrrad auf ein Blech geschweißt, so dass die Räder sich auch auf der Stelle drehen konnten. Ein anderer Vater hat die Materialien: Dynamo, Kabel und Lampe besorgt. Ein weiterer Vater hat die Einzelteile miteinander verbunden und verkabelt, wobei die Kinder gespannt zugeschaut, geholfen und den Erklärungen aufmerksam zugehört haben. Jetzt konnte es losgehen.

Sobald ein Kind kräftig in die Pedale tritt, leuchten im Forscherhaus 2 Lampen auf und erhellen den Raum. In dem kleinen Forscherhaus haben die Kinder viel Spaß und können jetzt viele spannende Dinge auf eigene Faust entdecken. So wurde den Kindern verdeutlicht, dass Strom nicht nur einfach, wie von Zauberhand, aus der Steckdose kommt. Die Kinder sind sehr stolz auf ihren „eigenen Strom“.

Forscherhaus
Forscherhaus
Forscherhaus

 

 

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